Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit, 004 Geschlechterreflektierte Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit

Deutschrap in der queer feministischen Mädchen*arbeit – wie kann das gehen?

2161/22Deutschrap ist sexistisch, homofeindlich und gewaltvoll – soweit das Klischée. In der pädagogischen Praxis ist es üblich, Kindern- und Jugendlichen das Hören und Sehen bestimmter Songs und Videos zu verbieten. Anstatt Capital Bra und Co jedoch vorschnell aus unserem pädagogischen Alltag auszuschließen, soll in dieser Fortbildung die Perspektive auf das Phänomen erweitert werden: Wofür steht Deutschrap in der queer feministischen Mädchen*arbeit? Wie können wir mit den Jugendlichen über ihre Stars ins Gespräch kommen? Was sollten Fachkräfte in Bezug auf ihre eigene Rolle und Positioniertheit als Pädagog*innen reflektieren? Wie sprechen wir mit Jugendlichen über sexistische, homofeindliche oder gewaltvolle Inhalte? In einem ersten Teil werden wir zunächst rassismus- und klassismuskritische Perspektiven auf der Grundlage von pädagogischen Haltungen und Konzepten der queer feministischen Mädchen*arbeit vertiefen. Im zweiten Teil liegt der Fokus auf der Vermittlung von pädagogischen Methoden aus dem Bereich der sexuellen und kulturellen Bildung für die Arbeit mit aktuellen Videos oder Songs von Deutschrap-HipHop-Künstler*innen.
Info
Termine06.12.2022 und 07.12.2022
ZielgruppeFachkräfte der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit aus Berlin und Brandenburg
Teilnahmezahlmaximal 14
Dozent/inAlina Bongk
VerantwortlichClaudia Lutze
OrtJagdschloss Glienicke
Anmeldeschluss 01.11.2022