Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit, 006 Jugend(sozial-)arbeit und Schule

Traumasensible Schulsozialarbeit

2305/22Traumapädagogik als Disziplin hat in den vergangenen Jahren, vor allem auch durch den Zuzug geflüchteter Kinder, innerhalb der sozialen Arbeit immer mehr Aufmerksamkeit erlangt. Die Traumapädagogik bietet in der Arbeit mit belasteten Kindern und Eltern wertvolle Handlungsansätze sowie Erklärungsmodelle für ihre häufig dysfunktionalen Verhaltensweisen. Sowohl für die pädagogischen Fachkräfte als auch für die Kinder selbst werden so deren Handlungsmuster verstehbarer und es können Strategien erlernt werden, mit diesen umzugehen. Auch im Umgang mit den durch die Corona-Pandemie massiv zugenommenen psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen kann die traumsensible Pädagogik eine handlungsorientierte Unterstützung bieten. Anhand von theoretischem Input, Fallbeispielen, Erprobung von Praxismethoden, Kleingruppenarbeiten und Gruppenreflexionen werden in dem Seminar folgende Themen behandelt: * Was ist eigentlich ein Trauma und wie erkenne ich es? * Wie kann traumpädagogische Einzel-, Gruppen- und Beratungsarbeit im Rahmen von Schulsozialarbeit aussehen? * Wie kann ich Retraumatisierungen in der Schule vermeiden? * Wie kann Elternarbeit traumasensibel gestaltet werden? * Wie schütze ich mich selbst als Fachkraft vor Sekundärtraumatisierung?
Info
Termine05.05.2022 und 06.05.2022
ZielgruppeFachkräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendarbeit, schulbezogenen Jugend(sozial)arbeit, Schulstationen, Lehrer/innen aus Berlin und Brandenburg
Teilnahmezahlmaximal 15
Dozent/inMareike Mayer
VerantwortlichSabine Hellmuth-Preß
OrtCentre Francais de Berlin gGmbH, Müllerstr. 74, 13349 Berlin
Anmeldeschluss 24.03.2022