Kindertagesbetreuung und Frühe Bildung, 004 Entwicklung der Organisation und Teams

Eine diskriminierungssensible Haltung in der Kita erlangen und den Blick für Ausgrenzung schärfen

4775/22Das gemeinschaftliche Zusammenleben in der Gesellschaft wird oft durch Einseitigkeiten und Vorurteile behindert: Auch Kinder lernen häufig schon unbewusst, wer als ‚normal und wer als ‚anders bewertet wird – dies kann sich beeinträchtigend auf ihre Entwicklung auswirken. Damit Kinder mit einem gesunden Selbstbewusstsein aufwachsen können, ohne Überlegenheit oder Unterlegenheit zu verinnerlichen, brauchen sie starke Erwachsene, die Vielfalt leben, Diskriminierung erkennen und ihr entgegentreten können. Bei der Frage nach einem angemessenen Umgang gibt es häufig Unsicherheiten: Welche Situationen haben mit Diskriminierung zu tun, welche nicht? Wie kann ich Einseitigkeiten entdecken, die mir durch meine eigene ‚Brille manchmal nicht auffallen? Welche Reaktionen sind angemessen, wenn Kinder oder Erwachsene abwertende Äußerungen machen, auch wenn sie manchmal subtil oder unbewusst sind? Pädagogische Fachkräfte brauchen eine reflektierte eigene Haltung, um sich klar positionieren zu können. In der Fortbildung werden wir uns mit den Mechanismen von Diskriminierung beschäftigen, eigene Normalitätsvorstellungen unter die Lupe nehmen und Strategien zu einem konstruktiven Umgang für die pädagogische Praxis austauschen. Methodisch wird die Fortbildung abwechslungsreich und interaktiv gestaltet mit einem Wechsel aus Vortrag, Diskussion, Gruppenarbeit und praktischen Übungen.
Info
Termine17.10.2022 und 18.10.2022
ZielgruppeFachkräfte aus Kindertageseinrichtungen und für Quereinsteigende in die Kindertagesbetreuung
Teilnahmezahlmaximal 12
Dozent/inEllena Hüther
VerantwortlichClaudia Lutze
OrtJagdschloss Glienicke
Anmeldeschluss 22.08.2022