Hilfe zur Erziehung und Fachdienste der Jugendämter, 008 Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Familienkonflikt

Väter im Beratungskontext in und nach Trennung und Scheidung

6303/19Immer mehr Väter wollen ihren Kindern im Alltag nah sein, diese Nähe auch nach Trennungen erhalten und in einer aktiven und verantwortlichen Vaterrolle bleiben. Diese Entwicklung ist ein Aspekt des Wandels der Vaterrolle, der seit einer Generation zu beobachten ist und der sich in den letzten 5-10 Jahren verstärkt hat. Entsprechend wird das Bild des ‚Zahlvaters und ‚Wochenend-Freizeitpapas zunehmend als anachronistisch angesehen. Für aktive und zugewandte Vaterschaft nach Trennung und Scheidung gibt es aber kaum Vorbilder und Unterstützungsangebote. Viele Väter haben in Trennungssituationen den Eindruck, dass ihre Anliegen in den zuständigen institutionellen und professionellen Gefügen nicht gehört und nicht adäquat unterstützt werden. Die Seminarteilnehmer/innen erhalten die Möglichkeit, zu folgenden Themenschwerpunkten ihre Kompetenzen in der Beratung praxisnah zu erweitern: lösungsorientierte Haltungen und Beratungsansätze in der Arbeit mit Vätern Best practice Beispiel: Das Väterzentrum Berlin und seine Beratungsangebote (Strategieberatung, Gruppenprogramm, Ratgeber für Väter) Exemplarisches Arbeiten mit Fällen aus der Arbeitspraxis/Typische Situationen aus der Beratungspraxis Literatur: Schäfer, Schulte, (2015), Ratgeber für Väter nach Trennung, 3. Auflage, Eigenverlag - www.vaeterratgeber.de
Info
Termine30.10.2019
ZielgruppeFachkräfte der Jugendhilfe, Familienrichter/innen und Sachverständige aus Berlin und Brandenburg
Teilnahmezahlmaximal 18
Dozent/inMarc Schulte
VerantwortlichLinda Ortleb
OrtJagdschloss Glienicke
Anmeldeschluss 11.09.2019