Aktuelles und Fachübergreifendes, Vielfalt von Lebenswelten gestalten

Antisemitismusprävention in Jugendhilfe – aber wie? - Praxis, Theorie, Anregungen und Methoden Anregungen

In Kooperation mit Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgAe.V.)

8062/20Antisemitische Denk- und Deutungsmuster sind in allen Teilen und Milieus der deutschen Gesellschaft anzutreffen. Die Motive und Erscheinungsformen sind dabei vielfältig. Antisemitismus taucht z. B. im Rahmen des Umgangs mit der NS-Vergangenheit auf, die oft als moralische Last empfunden werden kann. Zudem tritt er gegenwärtig wieder verstärkt in Form von Verschwörungstheorien sowie im Kontext des politisch und emotional aufgeladenen Nahostkonfliktes auf. Im Rahmen der Fortbildung werden z. B. zentrale Erscheinungsformen von Antisemitismus fokussiert, Motive in den Blick genommen und konkrete Vorrausetzungen und Möglichkeiten der Kritik und Prävention von Antisemitismus im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe aufgezeigt. Sie lernen erprobte pädagogische Methoden. Antisemitismuskritik und -prävention werden als eine zugleich rassismuskritische Bildungspraxis verstanden. Was dies konkret, wird in der Fortbildung herausgearbeitet.
Info
Termine10.12.2020 und 11.12.2020
ZielgruppeFachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe aus Berlin und Brandenburg
Teilnahmezahlmaximal 18
Dozent/inDr. Mirko Niehoff
VerantwortlichClaudia Lutze
OrtJagdschloss Glienicke
Anmeldeschluss 01.10.2020