Aktuelles und Fachübergreifendes, Vielfalt von Lebenswelten gestalten

Kinder und Familien mit Fluchterfahrung: Grundlagen zu Lebenswelten und Handlungsperspektiven für eine inklusive Praxis

8065/20Familien mit Fluchterfahrung gab es zu allen Zeiten in allen historischen Epochen. Sie gehören zur migrationsgesellschaftlichen Realität in Deutschland. Ihre Lebensrealitäten sind vielschichtig und verschieden – ‚DIE geflüchtete Familie gibt es nicht. In der Fortbildung werden verschiedene Perspektiven kritisch und realistisch betrachtet und auf praktische Bedeutsamkeit in der eigenen Handlungspraxis befragt. Sie bietet Hintergrundwissen zu vielfältigen Lebenswelten und Lebenslagen von Familien und Kindern mit Fluchterfahrung. In Medien, Förderprogrammen und in der Praxis gibt es bestimmte Themen und Bilder, die oft mit geflüchteten Menschen in Verbindung stehen. Diese Bilder werden im Rahmen der Fortbildung gemeinsam reflektiert. Im weiteren Teil der Fortbildung wird die Brücke zur Praxis geschlagen: Wie kann die Zusammenarbeit mit der Zielgruppe gestärkt werden und was braucht es für eine inklusive Praxis? Welche Herausforderungen und Unsicherheiten in der pädagogischen Praxis bringen die vielschichtigen Lebensrealitäten mit sich? Wie politisch ist pädagogische Praxis? Die Auseinandersetzung mit der eigenen pädagogisch-professionellen und inklusiven Haltung wird beleuchtet. Dabei stellen erlebte Herausforderungen, Möglichkeiten und Anregungen für die pädagogische Praxis die gemeinsame Grundlage für einen geeigneten Praxistransfer dar. In der Fortbildung werden abwechslungsreiche Methoden der Selbstreflexion, Informationsvermittlung und Praxisaustausch in der Gruppe durchgeführt.
Info
Termine01.09.2020 und 02.09.2020
ZielgruppeFachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe aus Berlin und Brandenburg
Teilnahmezahlmaximal 22
Dozent/inHoa Mai Trân, Marie Friese
VerantwortlichMarie Friese
OrtJagdschloss Glienicke
Anmeldeschluss 23.06.2020