Aktuelles und Fachübergreifendes, Selbstmanagement und Selfcare/Gesundheitsseminare

Sekundärtraumatisierung

Zwei Seminare untrschiedliche Inhalts. Nur einzeln buchbar.

8302/20Nach Expertenmeinung leiden professionelle Helfer/innen häufig an Traumata, ohne die zugrunde liegenden Ereignisse selbst erlebt zu haben. Sie können von Gefühlen, die in der Begegnung mit traumatisierten Menschen ausgelöst werden, geradezu überwältigt sein. In der Resonanz hat das Trauma ‚ansteckende Wirkung und löst Belastungen aus, die als Sekundärtraumatisierung bezeichnet werden. Symptome einer sekundären Traumatisierung können ähnlich einer primären Traumatisierung sein: Gefühle von Erschöpfung, Müdigkeit, Zweifel am Sinn der Arbeit, Schlafstörungen, Reizbarkeit, sich taub fühlen und keine Freude mehr empfinden. Ziel des Seminars: Wahrnehmen und Erkennen von Traumatisierungen sowie Kennenlernen und Erproben von Techniken zur Bewältigung und Prävention von Sekundärtraumatisierung. Ausgehend von den Erfahrungen der Teilnehmenden wird die eigene praktische Psychohygiene im Mittelpunkt stehen. Techniken zur Prävention und Behandlung von sekundärem traumatischem Stress kommen zum Einsatz. Inhalt: Trauma und seine Wirkungen Eigene Grenzen Prävention und Selbstfürsorge als Schutz vor Sekundärtraumatisierungen Selbstregulationstechniken Traumatherapietechniken Schutz vor Überidentifikation
Info
Termine19.10.2020 und 20.10.2020
ZielgruppeFachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe aus Berlin und Brandenburg
Teilnahmezahlmaximal 18
Dozent/inHenry Just, Marianne van Kempen
VerantwortlichGabriela Fütterer
OrtJagdschloss Glienicke
Anmeldeschluss 28.09.2020