Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit, 006 Jugend(sozial-)arbeit und Schule

Durch tiergestützte Pädagogik soziale Kompetenzen in der Schule fördern

2316/21Die Klassengemeinschaft verstärkt sich, der Lärmpegel sinkt, die Jugendlichen und Kinder sind freundlicher, gehen sozial kompetenter miteinander um, werden einfühlsamer und können sich besser konzentrieren. Was ist passiert? Wissenschaftliche Arbeiten belegen, wie wirksam Tiere – Besuchshunde und Schulhunde – die Atmosphäre und den Umgang in Klassen und Gruppen verändern. Besonders in der Schule fördern sie die Lernbereitschaft, wirken entspannend und unterstützen die Arbeit der Pädagogen/-innen. Dieses Seminar bietet Einblick in die Theorie und Praxis der tiergestützten Arbeit in der Schule und zeigt u. a. auch die hygienischen und rechtlichen Voraussetzungen für diese Arbeit auf. Wie kann man durch den Einsatz von Tieren die Lernfreude erhöhen, Schulstress entgegenwirken und Gruppen- und Teamfähigkeit aufbauen? Im Seminar wird folgenden Fragen nachgegangen: Warum wirken Tiere so förderlich auf Kinder und Jugendliche? Wie kann man durch den Einsatz von Tieren soziale und emotionale Schlüsselkompetenzen begünstigen? Wie kann man Tiere/Lesehunde zur Sprachförderung einsetzen? Sie erhalten Einblick in die Möglichkeiten, die die tiergestützte (Projekt-) Arbeit für den Schulbereich bietet und sehen, welche Potenziale/Ressourcen und neue Möglichkeiten sich für die Pädagogen/-innen ergeben. An Beispielen aus der Praxis, u. a. mit mobilen Besuchstierprojekten, werden Möglichkeiten aufgezeigt, tiergestützte Interventionen auch ohne eigenes Tier anbieten zu können.
Info
Termine06.09.2021
ZielgruppeFachkräfte öffentlicher und freier Träger der Jugendarbeit, schulbezogenen Jugend(sozial)arbeit, Schulstationen, Lehrer/innen aus Berlin und Brandenburg
Teilnahmezahlmaximal 10
Dozent/inCaroline Kohlmey
VerantwortlichSabine Hellmuth-Preß
Ort
Anmeldeschluss 28.06.2021