Jugendarbeit – Jugendsozialarbeit

Auftrag

Wir erfüllen den Fortbildungsauftrag nach §§ 11 und 12 SGB VIII und den damit sachlich zusammenhängenden Aufgaben der Jugendsozialarbeit (13,1 SGB VII).

Unser Hauptanliegen ist es, die Kinder- und Jugendarbeit als selbstbewusstes Feld mit einem eigenen Profil, sowohl als Teil der Jugendhilfe aber auch als Teil des Bildungssystems, zukunftsorientiert durch Fort- und Weiterbildung mit zu gestalten und die Fachlichkeit zu sichern.

Zielgruppen unserer Arbeit sind alle hauptberuflich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendarbeit bzw. Jugendsozialarbeit in Berlin und Brandenburg.

Wir richten unsere Angebote an öffentliche und freie Träger.

Inwieweit - dies gilt vor allem für das Land Brandenburg - und in welcher Form ehrenamtlich verantwortlich tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit fortgebildet werden, wird bei der jährlichen Entwicklung des Fortbildungsprogramms konkretisiert. Vom Grundsatz her handelt es sich hierbei um eine Zielgruppe, die vorrangig in der Arbeit der freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe engagiert ist.

Bedarfsweise werden gemeinsame Fortbildungen für die Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit z.B. mit Lehrerinnen und Lehrern (schulischer Bereich), Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Einrichtungen der Gesundheitsdienste oder der Justiz durchgeführt.

 Entwicklungsaufgaben für Berlin und Brandenburg:

  • Stabilisierung der Jugendarbeit als eine solide Partnerin im sozialräumlichen Netzwerk;
  • Benennung der spezifischen Bildungs- und Partizipationschancen in der Kinder- und Jugendarbeit ;
  • Reflektion und Unterstützung der Bildungskonzepte der Jugendarbeit in der Kooperation mit Schule; 
  • Ausbau von Qualitätsentwicklung und Wirksamkeitsdialog als Grundlage fachlicher Verständigung;
  • Begleitung der Prozesse zur Schnittstellenarbeit und Vernetzung z.B. § 8a;
  • Sensibilisierung und Unterstützung bei der Umsetzung von z. B. „Berliner Leitlinien zur Verankerung der geschlechterbewussten Ansätze in der pädagogischen Arbeit mit Mädchen und Jungen".