Freie Plätze in den Seminaren

Jugendarbeit mit jungen Geflüchteten inklusiv und bedarfsgerecht (Veranstaltungsnummer 2106/20)     

26.03.-27.03.2020, 9.45-17.15 Uhr

Die Themen Flucht und Migration dominieren noch immer den medialen Dialog. Viel zu oft wird dabei von 'denen' gesprochen, anstatt 'ihnen', also den Geflüchteten selbst, Gehör zu schenken.
Auch pädagogische Programme sind oft zu schnell geschrieben oder aus dem gewohnten Umfeld übertragen, ohne die realen Bedürfnisse der Zielgruppe zu berücksichtigen.

Wie sieht die Lebenswelt junger Geflüchteter aus? Wie kann bedarfsorientierte und inklusive Arbeit mit jungen Geflüchteten aussehen?
Wie können Geflüchtete diese mitgestalten und was sind besondere Herausforderungen? 

Themenschwerpunkte:

  • Vermittlung von Grundwissen über Asylrecht, Unterstützungs- und Beratungsangebote 
  • Informationen über Fördermittel, Reisen, Unterbringung 
  • Wo gibt es Begegnungs- und Beteiligungsangebote im Sozialraum? 
  • Warum ist eine inklusive Haltung wichtig und wie kann diese umgesetzt werden?
  • Lebenswelten junger Geflüchteter in Berlin und Brandenburg – spezifische Herausforderungen und Belastungen 
  • Umgang mit Enttäuschungen, Perspektivlosigkeit und Frust 
  • Kreative Methoden zur Förderung von Selbstwahrnehmung, Empowerment und Beteiligung   

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Moderieren und Reden vor Publikum mit und ohne Mikrofon (Veranstaltungsnummer 8258/20)     

23.03.-24.03.2020, 9.45-17.15 Uhr

Wer bei Präsentationen, Meetings, Festen oder sonstigen Anlässen vor einer größeren Gruppe redet, wird immer wieder vor einigen Herausforderungen stehen: Die eigene Unsicherheit und Nervosität, Schwierigkeiten sich verständlich zu machen und gehört zu werden und Probleme mit dem Mikro können einige davon sein. Im Seminar werden diese Phänomene beleuchtet und erkundet. In praktischen Ü̈bungen wird vermittelt: Bühnenpräsenz, Körpersprache, Ansprechhaltung und Mikrofontechnik nicht dem Zufall zu überlassen und eigene Inhalte souverän zu präsentieren.

Durch fundiertes Handwerkszeug wird es möglich, die eigene Sprechlautstärke realistisch einzuschätzen, Bühnenpräsenz zu entwickeln, ein Mikrofon jederzeit korrekt zu verwenden und die Aufmerksamkeit der Zuhörenden zu gewinnen. Ebenso werden das ‚Lampenfieber‘ und der ‚Frosch im Hals‘ thematisiert

Dozent: Richard Haus

 

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Extremismusprävention durch phänomenübergreifende politische (Jugendkultur-) Bildung (Veranstaltungsnummer 2104/20)     

14.05.2020 und 15.05.2020, 9.45-17.15 Uhr

Rechtsextremismus und religiös begründeter Extremismus werden in der Regel in unterschiedlichen Präventionsangeboten behandelt. Dabei sind die politischen Haltungen, Interessen und Hintergründe von Jugendlichen oft gar nicht bekannt. Mit offenen Gesprächsformaten kann es gelingen, mehr über die eigentlichen Hintergründe zu erfahren und gleichzeitig Impulse für Vielfalt, Menschenrechte und Demokratie zu setzen. In der Fortbildung werden verschiedene Zugänge über jugendkulturelle und medial gestützte Ansätze der politischen Bildung vorgestellt und erprobt. 

Das Team des Projekts PHÄNO_cultures stellt seinen Ansatz der jugendkulturell-politischen Bildung anhand von Methoden und Beispielen aus der Praxis vor. Folgende Fragen sollen dabei behandelt und diskutiert werden: 

  • Wie können verschiedene Formen der Radikalisierung in der politischen Bildungsarbeit phänomenübergreifend behandelt werden? 
  • Mit welchen Methoden können demokratische Werte der gegenseitigen Anerkennung und gewaltfreien Konfliktlösung gefördert werden? 
  • Wie können Jugendliche, die sich von rechtsextremen oder islamistischen Ideologien angesprochen fühlen, positiv in ihrer Identität gestärkt werden? 
  • Wie kann politische Bildungsarbeit mit Jugendlichen rassismuskritisch gestaltet werden?

 

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