


Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen in Berlin und Brandenburg sowie den Horten in Brandenburg sowie auch alle Akteure, die das Angebot ausgestalten und zur Qualität beitragen, wie z.B. die Fachberatungen, Trägervertretungen usw. finden im Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) ein vielfältiges und praxisnahes Fortbildungsangebot. Unsere unterschiedlichen Formate ermöglichen es, fachliche Kompetenzen zu vertiefen, neue Perspektiven zu gewinnen und pädagogische Haltungen im Rahmen der Selbstreflexion weiterzuentwickeln. Ziel ist es, diese Erkenntnisse gewinnbringend in den pädagogischen Alltag zu übertragen.
Mit unserem Fortbildungsangebot möchten wir letztendlich dazu beitragen, dass Kinder in ihren Rechten gestärkt werden und Chancengerechtigkeit von Anfang an gelebt und ermöglicht wird. Eine qualitativ hochwertige frühkindliche Bildung braucht engagierte und kompetente Fachkräfte, die ihre Arbeit mit Fachwissen, Empathie und Professionalität gestalten. Unsere Kernaufgabe liegt in der konzeptionellen Entwicklung, Koordination und Durchführung qualifizierter Fort- und Weiterbildungsangebote, die auf aktuelle fachliche, gesellschaftliche und bildungspolitische Anforderungen und Bedarfe aus dem Arbeitsfeld reagieren. Zugleich arbeiten wir eng mit Fach- und Leitungskräften, wichtigen Praxis- und Kooperationspartnern, unseren Fachverwaltungen und interdisziplinär mit anderen Akteuren der Kinder- und Jugendhilfe zusammen. Damit unterstützen wir gemeinsam die kontinuierliche Professionalisierung der pädagogischen Praxis und leisten einen Beitrag zur Qualitätsentwicklung in der Kindertagesbetreuung und frühen Bildung in beiden Ländern.
Unsere Veranstaltungen finden Sie in folgender Themenstruktur abgebildet:
Wir möchten Räume schaffen, in denen Austausch, Inspiration und gemeinsames Lernen möglich sind. Sie sind herzlich willkommen!
| Anke Blaschka | • Organisations- und Teamentwicklung – lernende, agile Organisation(en) • Gesundheitsförderung und Selfcare • Prävention & Vernetzung im Gesamtrahmen der Kinder- und Jugendhilfe • Berufseinstieg und Praxisanleitung/-begleitung & Mentoring • Quereinstieg Fachkräftegewinnung und -bindung • Berufsprofilerweiternde Kompetenzen |
| Ulrike Foelsch | • Qualitätsentwicklung, Bildungsauftrag und Bildungsprozesse: Berliner Bildungsprogramm und Bildungsplan Brandenburg • Entwicklungstheorien • Übergänge gestalten • Forschendes Lernen: Naturwissenschaft, Technik, Mathematik • frühe kulturelle Bildung, Bildungsprozesse der Kinder gestalten: Kunst, Kultur, Musik • Medienbildung • Arbeit mit „großen Kindern“ |
| Jana Kieldys | • Leitung, Personalentwicklung und Steuerung (von KiTas) • Organisations- und Teamentwicklung – lernende, agile Organisation(en) • Fach- und Praxisberatung von Kindertageseinrichtungen • Sprachbildung und -entwicklung • Kita-Sozialarbeit |
| Johanna Dishur | • Fach- und Praxisberatung von Kindertageseinrichtungen • Sprachbildung und -entwicklung, Dialoge gestalten • Konsultationskitas in Berlin und Brandenburg • Kinder bis drei Jahre |
| Dr. Anke Giesen | • Kinderrechte und Kinderschutz • Zusammenarbeit mit Eltern und Familien in Kindertagesbetreuung und Familienzentren • Kita-Sozialarbeit • Berufsprofilerweiternde Kompetenzen für pädagogische Fachkräfte, Qualifizierung(en) für Quereinsteigende |
| Marie Friese | • Inklusive Kinder- und Jugendhilfe • Vielfalt gestalten, Inklusion & Teilhabe in der KiTa • Demokratie (er)leben • Kinder und Familien mit Flucht- und Migrationserfahrung |
| Claudia Lutze | • Gesundes Aufwachsen ermöglichen • Inklusion, Vielfalt, Diskriminierungssensibilität, Kinderrechte |
| Nele Borck | • Inklusive Kinder- und Jugendhilfe, Teilhabe • Kinder bis 3 Jahre • Kindertagespflege in Berlin und Brandenburg |
Hier finden Sie aktuelle Veröffentlichungen des Fachbereiches Kindertagesbetreuung und frühe Bildung des SFBB sowie Hinweise zu Kooperationen bei Veröffentlichungen.
Das Begleitmaterial ist als Arbeitshilfe für pädagogische Fachkräfte gedacht, die mit dem Kinderbuch arbeiten möchten. Die Geschichten im Kinderbuch berühren viele Themen, die allgemein für pädagogisches Handeln wichtig sind: Adultismus, Mehrsprachigkeit, Rechte, Familienkultur, Empowerment. Im Begleitmaterial sind diese Themen den Kinderbuch-Kapiteln zugeordnet.
Vertiefungstexte, Reflexionsfragen und Methoden regen die Auseinandersetzung mit diesen Themen an und geben Hinweise, wie das Kinderbuch jeweils einsetzbar ist. Leitend ist dabei der Anspruch, das Recht aller Kinder auf Bildung und auf Schutz vor Diskriminierung als Teil pädagogischer Professionalität zu begreifen.
Das mehrsprachige Kinderbuch „Wir Kinder aus dem FlüchtlingsHeim“ ist im Frühjahr 2020 auf Arabisch, Deutsch, Englisch, Farsi, Kurmancî und Tigrinya erschienen. Das Kinderbuch ist in einem partizipativen und kollaborativen Projekt mit circa 80 Kindern aus drei Unterkünften für geflüchtete Menschen entstanden. Es erzählt in fünf zweisprachigen Ausgaben vom Leben und Alltag verschiedener Kinder und ihren Familien in Sammelunterkünften. Geschrieben wurde das Buch von den Cool Kids und Hoa Mai Trần, illustriert von Michaela Schultz. „Cool Kids“ stellt einen Kollektivnamen für an dem kollaborativen Kinderbuchprojekt beteiligte Kinder dar.
Das Begleitmaterial bietet fachliche und didaktische Anregungen, um mit dem Kinderbuch pädagogisch zu arbeiten und Fachkräfte für Themen wie Adultismus, Mehrsprachigkeit und Empowerment zu sensibilisieren. Das Begleitmaterial „Wir gehören dazu!“ knüpft an Prinzipien der inklusiven pädagogischen Praxis an, die Kindern Teilhabe ermöglicht und sie vor Diskriminierung schützt. Die Einführung gibt Einblicke in das Kinderbuch, das Begleitmaterial und den Ansatz der Vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung© im Hinblick auf die Arbeit mit dem Kinderbuch.
Mit dieser Veröffentlichung sollen pädagogische Fachkräfte dahingehend unterstützt werden, mit Kindern über das, was die Kinder in dieser Zeit der Pandemie bewegt und was sie erleben, einladende Gesprächsräume zu gestalten. Die Handreichung liefert Einblicke in die Methode Persona Dolls©, welche in den Ansatz der Vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung© eingebettet ist. Ebenfalls erhält sie Hinweise und Anregungen für Gesprächsanlässe mit Kindern aus einer vorurteilsbewussten Perspektive sowie nach den Grundlagen von verbindender Kommunikation zusammengestellt. Die Geschichten der fünf Persona Dolls Anisia, Verena, Som, Emil und Bente sind themenreich gestaltet. Sie können somit in verschiedene Gesprächsanlässe aufgeteilt werden. Die Handreichung ist so gestaltet, dass sie sowohl für pädagogische Fachkräfte ohne Erfahrung mit der Methode der Persona Doll, als auch für Pädagog*innen, die bereits mit dieser Methode arbeiten, spannend ist.
Das Bildungsteam Berlin-Brandenburg e.V. hat die Broschüre „Diversity-Sensibilisierung in Kitas“ herausgegeben. Die Veröffentlichung beinhaltet eine kurze Einführung in Vourteilsbewusste Bildung und Erziehung© als inklusives Praxiskonzept, Praxishinweise zum Einsatz vielfältiger Spielmaterialien und Kinderbücher sowie Informationen zu Fortbildungsangeboten in Märkisch-Oderland.
Traumapädagogisches Arbeiten kann Sie in Ihrem Alltag mit Kindern unterstützen. Insbesondere belastete und vulnerable Kinder brauchen eine traumasensible Pädagogik. Da einige Kinder in diesen Zeiten vermehrt Belastungen und Herausforderungen erleben, kann gerade in dieser Zeit ein traumapädagogischer Ansatz eine wichtige Unterstützung für alle Kinder sein.
Der vorliegende Leitfaden richtet sich an Pädagoginnen im Feld der frühen Bildung. Wir hoffen, dass Sie für Ihre pädagogische Praxis in der Arbeit mit Kindern Anregungen bekommen sowie Antworten auf offene Fragen und interessante Impulse für den Austausch mit Kolleginnen erhalten.
Einrichtungen der frühkindlichen Bildung sind nicht ausgenommen von den Dynamiken und Auseinandersetzungen in anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens.
Genau so, wie sie Orte des Forschens und Lernens, des sozialen Interagierens und der Selbst- Werdung sind, können Kindertagesstätten und Horte auch Orte sein, an denen menschenfeind- liche Äußerungen fallen und ausgrenzende Interaktionen stattfinden.
Die folgenden Seiten liefern methodische und inhaltliche Anregungen zu der Frage, wie solche Interventionen aussehen können. Wir hoffen, Ihnen als Fachkräften damit Mut zu machen, um sich gegen menschenfeindliche Äußerungen zu positionieren und weiterhin ein pädagogisches Umfeld zu gestalten, in dem alle Kinder lernen, sich einbringen und stärkende Beziehungen aufbauen können.